5 Fehler, die du vermeiden solltest, um deine Freediving-Ziele zu erreichen

Hast du dir schon einmal ein hoch gestecktes Ziel gesetzt? Einen Wunsch gehabt, der dich einfach nicht mehr losgelassen hat? Hast du schon einmal einen scheinbar unerreichbaren Traum gehabt?

Mir ging das beispielsweise im Herbst 2008 so. Nach einem Einsteigerkurs ins Freediving war ich so begeistert und fasziniert, dass ich mir ein fast unerreichbar scheinendes Ziel gesetzt habe: Ich wollte Freediving Instructor werden!

Doch Träumen und Wünschen ist eine Sache! Umsetzen eine andere.
Was kannst du tun, um deine Freediving-Ziele zu erreichen? Und was solltest du auf alle Fälle vermeiden?

In diesem Blogpost zeige ich dir fünf Fehler, die dich vom Erreichen deiner Freediving-Ziele abhalten können.

 

1. Dein Ziel ist nicht klar definiert

Was genau möchtest du erreichen? Kannst du dein Ziel klar, präzise und messbar, am besten in einem Satz verpacken?

Mein Ziel war damals Freediving Instructor zu werden. Dieses Ziel ist klar, präzise und messbar (= Freediving Instructor-Kurs erfolgreich abgeschlossen).

Ist dein Ziel nicht klar, präzise und messbar formuliert (z.B. „Ich möchte entspannter tiefer tauchen“, „Ich möchte mehr Spaß bei Statik haben“ oder „Ich möchte ein besserer Freediver werden“), ist nicht klar, was das Endergebnis sein soll und du kannst schwer feststellen, ob und wann du dein Ziel erreicht hast. Es wird schwierig, Etappenziele zu definieren, deinen Fortschritt zu prüfen und ggf. deine Strategien anzupassen.

Bis wann möchtest du das Ziel erreicht haben? Bleibe realistisch und gib dir selbst die Zeit, die du brauchst. Lass dir aber auch nicht zu viel Zeit, sondern bring dich selbst dazu, sofort aktiv zu werden. Wähle ein bestimmtes Datum oder einen festen Zeitraum, um dein Ziel zu erreichen.

Bei meinem Ziel habe ich damals einen Zeitraum von einem Jahr gewählt. Das erschien mir unter den gegebenen Rahmenbedingungen sehr ambitioniert, aber doch grundsätzlich machbar. Tatsächlich habe ich es geschafft, mein Ziel innerhalb von nur neun Monaten zu erreichen und habe mich wahnsinnig darüber gefreut 🙂

 

2. Dein WARUM ist nicht stark genug

Dein WARUM ist das, was dich antreibt, dich jeden Tag für dein Ziel einzusetzen. Ist dein WARUM nicht stark genug, wirst du dein Ziel leicht verschieben oder ganz aufgeben.

  • Warum möchtest du erreichen, was du dir vorgenommen hast?
  • Was versprichst du dir davon?
  • Wie wirst du dich fühlen, wenn du dein Ziel erreicht hast?
  • Wie wird sich dein Leben verändern?

Dieses WARUM ist dein Hauptmotivator. Wenn du beginnst, dein Ziel zu hinterfragen, wenn deine Motivation nachlässt, erinner dich immer wieder an dein WARUM.

Mein WARUM war damals,

  • möglichst viele Menschen für diesen schönen Sport zu begeistern
  • das Freediving v.a. im Freizeitbereich und ausserhalb des Leistungssports bekannt und zugänglich zu machen. (Freediving ist für mich mehr als Meter und Minuten.)
  • eine Gemeinschaft von Freediver zu schaffen – hier, im kalten Deutschland und fernab jeglicher Freediving-Hotspots.

Dieses WARUM begeistert und motiviert mich noch heute 🙂

 

3. Dein Ziel scheint unerreichbar

Ist dein Ziel so hoch gesteckt, dass es dir unerreichbar scheint, ist es unwahrscheinlich, dass du es erreichen wirst. Formuliere dein Zeil so, dass es dich fordert, aber dir dennoch irgendwie möglich erscheint.

Als Freediving-Einsteiger innerhalb von zwei Wochen den aktuellen AIDA Weltrekord in Constant Weight zu brechen wäre ein Beispiel für ein sehr hoch gestecktes, möglicherweise unrealistisches Ziel.

Um dieses Ziel zu erreichen, müsstest du dir beispielsweise innerhalb von nur zwei Woche die Fertigkeiten und Kenntnisse aneignen, um auf diese Tiefe zu tauchen, zum Wunschzeitpunkt Zugang zu einem geeigneten Tauchplatz haben, qualifzierte Judges, Safeties, medizinisches Fachpersonal etc. organisieren und alle anderen Anforderungen erfüllen, die ein Weltrekordversuch nach AIDA erfordert.
Selbst optimistisch betrachtet, ist das Erreichen dieses Ziel innerhalb des Wunschzeitraums doch eher unwahrscheinlich.

Formuliere dein Ziel also realistisch und so, dass du das Erreichen (wenn auch vielleicht nur entfernt) für möglich hältst. Scheint dir dein finales Ziel sehr weit entfernt, kannst du es evtl. in Etappenziele herunterbrechen.

Meine Etappenziele waren damals der AIDA2, AIDA3 und der AIDA4 Freediver-Kurs. Diese einem nach dem anderen abzuschließen, hat sich zeitlich näher und realistischer angefühlt, als als Einsteiger Instructor zu werden. Mit diesen Etappenzielen konnte ich meine Fortschritte prüfen und sie haben mir bestätigt, dass ich auf einem guten Weg war, mein großes finales Ziel zu erreichen.

 

4. Du gibst zu schnell auf

Oft werden Ziele nicht erreicht, weil man zu schell aufgibt.

  • Ist dein Ziel meßbar, spezifisch, klar und ambitioniert, aber erreichbar?
  • Ist dein WARUM stark genug?
  • Hast du wirklich alles versucht, um dein Ziel zu erreichen?
  • Kannst du deine Strategien ändern, um an dein Ziel zu kommen?
  • Kannst du dein Ziel auf Etappenziele herunterbrechen?
  • Was würde dich zusätzlich motivieren, an deinem Ziel dran zu bleiben?

 

5. Du hast die falschen „Berater“

Um dein Ziel zu erreichen, kann die Unterstützung von einem Experten und/ oder einem Buddy hilfreich sein.

Benötigst du spezielle Kenntnisse oder Fertigkeiten, um dein Ziel zu erreichen?
-> Dann such dir einen Experten, der dir hier weiterhelfen kann. Das muss nicht immer live sein. Auch ein Buch, Artikel, Video können evtl. hilfreich sein.

Benötigst du jemanden, der mit dir trainiert, der dich motiviert und unterstützt, der dir zuhört, wenn es mal nicht so gut läuft und dir helfen kann, trotzdem dran zu bleiben?
-> Dann such dir einen geeigneten Buddy. Wenn man vielleicht sogar gemeinsam auf ein ähnliches Ziel hinarbeitet, kann man sich super austauschen und der Erfolg ist noch wahrscheinlicher!

Übrigens: Sich damit zu beschäftigen, dass man ja niemanden hat, der einem weiterhelfen kann, ist keine Option 😉
Geh aktiv auf Menschen zu. Kümmer dich darum. Es geht um DEIN Ziel und darum, dass DU ankommst, wo du sein möchtest.

Unbedingt zu vermeiden sind Menschen, die dir erzählen,

  • dass du nie schaffen wirst, was du dir vorgenommen hast.
  • dass du nicht gut genug dafür bist.
  • dass dein Ziel blöd ist.
  • dass du dich lieber mit etwas anderem beschäftigen solltest.

Such dir statt dessen gezielt Unterstützer, Berater, Mentoren. Mit Menschen, die dir wichtig sind, aber die dich vermutlich nicht beim Erreichen deines Ziels unterstützen werden, findest du sicherlich andere gemeinsame Gesprächsthemen.

 

Von meinem Freediving Instructor- Ziel damals habe ich tatsächlich nur sehr wenigen Menschen erzählt. Ich glaube, viele hätten mich und mein Vorhaben damals belächelt oder gar ausgelacht. Es wäre mir viel schwerer gefallen, mein Ziel zu erreichen oder ich hätte mich sogar entmutigen lassen.

Um so dankbarer war ich für jede Unterstützung und Ermunterung von den wenigen, die davon wussten.
Ein großes DANKESCHÖN nochmal an dieser Stelle!

 

Also:

Vermeide diese 5 Fehler. Bleib dran, an deinem Ziel. Erinner dich immer wieder an dein WARUM. Lass dich nicht entmutigen. Es lohnt sich!

 

 

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